Fotos, Konzept, Öffnungszeiten – was Familien bei der Kita-Wahl überzeugt. Ein Leitfaden für Kita-Leitungen und Träger.
Grundsätzlich nein – nicht ohne ausdrückliche, schriftliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten für jedes einzelne Kind und jedes einzelne Foto. Raumfotos ohne Kinder sind dagegen immer unbedenklich und in der Regel genauso überzeugend. Unsere Empfehlung: Setzen Sie auf atmosphärische Raum- und Außengelände-Fotos. Sie zeigen das Wesentliche und ersparen Ihnen rechtliche Risiken.
150 bis 300 Wörter sind ideal. Kürzer ist besser, solange der Text konkret bleibt. Eltern überfliegen Profile auf dem Handy – ein präziser Absatz, der das Besondere Ihrer Kita auf den Punkt bringt, wirkt stärker als drei Seiten allgemeiner Pädagogik-Floskeln. Wenn Sie mehr schreiben möchten, lagern Sie es in ein PDF-Konzept aus, das Interessierte herunterladen können.
Betreuungskapazitäten und Wartelisten-Status: monatlich. Fotos: einmal jährlich oder nach größeren Umbaumaßnahmen. Konzept und pädagogischer Ansatz: immer dann, wenn sich etwas grundlegend ändert. Öffnungszeiten und Verpflegungsangebot: sofort bei Änderungen. Ein veraltetes Profil mit falschen Kapazitätsangaben kostet Vertrauen – und kann Familien zu Ihnen schicken, die gar keinen Platz bekommen werden.
Ja, fast immer. Für eine Investition von 200 bis 400 Euro erhalten Sie Fotos, die über Jahre hinweg funktionieren. Fotos sind der wichtigste einzelne Conversion-Faktor auf einem Kita-Profil – Kitas mit hochwertigen Fotos erhalten deutlich mehr Anfragen. Wenn das Budget knapp ist: Bitten Sie eine Person im Team, an einem sonnigen Wochentag systematisch alle Räume zu fotografieren. Tageslicht und horizontales Format reichen für gute Ergebnisse.